Bürgerstimmen

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6 Beitrage auf “Bürgerstimmen

  1. Überlegungen zu einem Logistikzentrum zwischen Lenglern und Holtensen

    Logistik umfasst alles was den Warenverkehr steuert, das braucht neben digitaler Hochtechnologie ganz einfach auch Platz für Lagerung, Sortimentierung und Versand. Das auf Lenglerner Böden geplante Logistikzentrum ist ganz schlicht ein Güterbahnhof, den man heute Güterverkehrszentrum (GVZ) nennt, denn der Straße wurde Vorrang vor der Schiene gegeben. Ein GVZ ist also ein Umschlagplatz für Spediteure, das sind Gleis- und Autobahnanschlüsse, Lagerhallen, Förderbänder, Gabelstapler, Abgase, Rangierlärm, Schichtbetrieb, Tag- und Nachtbeleuchtung, ungebändigter LKW-Verkehr. Alles das will man in Göttingen nicht haben. Das soll jetzt auf wertvollste Ackerböden gesetzt werden.
    Der herbeigeführte Schaden für die Allgemeinheit ginge weiter. Die Wohn- und Lebensqualität in Lenglern und Holtensen würde eingeschränkt. Auf Pendler aus dem Nordwesten (Beruf, Hochschule, Ausbildung, Schule, Einkauf) kämen ungeahnte Verkehrsbehinderungen zu.
    Wie man über solche Umstände Herr werden will und über den ganzen Umfang dieses Mammutprojekts wurde die Öffentlichkeit von den Entscheidungsträgern bisher ganz unzureichend informiert. Der Anfang soll mit einem mehr als 10 ha großen LKW-Rastplatz gemacht werden. Man nennt das Projekt „unrealistisch und nicht notwendig“ aber sucht gleichzeitig nach Ersatzland zur Entschädigung der betroffenen Landwirte. Wie passt das zusammen?

    Eine Meinung für „NEIN-ZUM-GVZ.DE“

    Dr. Rainer Lynen, Bovenden/Lenglern

  2. Als regelmäßiger Läufer und Spaziergänger möchte ich, dass die Feldmark erhalten bleibt!
    Die Natur muss für den Stressabbau bzw. zur Erholung so bleiben wie sie ist.
    Der zusätzliche Lärm belastet die Anwohner!

  3. Hiermit wird ein immenser Eingriff in die Natur vorgenommen.
    Abgase, Lärm und Belästigung durch Dauerlicht in der Nacht sind nicht hinnehmbar.

    Auf diesem gesamten Areal sind Hasen, Rehe und Füchse anzutreffen, dies interessiert jedoch nicht mehr wenn der Profit im Vordergrund steht.

    Dies ist für die Ortschaften Holtensen und Lenglern ein Naherholungsgebiet für Spaziergänger, Radfahrer, Jogger und Hundebesitzer.
    Für die betroffenen Landwirte ist dies bestes Ackerland, kein Land in der näheren Umgebung ist von dieser Qualität!

    Frau Bäcker, bauen Sie sich dies doch vor Ihre Haustür, aber nicht vor unsere!!!

  4. Die Versiegelung einer Fläche größer als unser Dorf auf außergewöhnlich fruchtbaren Boden ist ökologisch eine Katastrophe.
    Ganz nebenbei wird zudem mit einem Schlag das Leitbild unseres Dorfes in Frage gestellt und die zum Teil jahrelange, meist ehrenamtliche Arbeit vieler mit Füßen getreten. Dank dieser Menschen gibt es hier ein sehr breites Angebot für Kinder und Familien, deren Zuwanderung ein Hauptziel der Gemeinde ist. Mit einer Lage direkt an einem Industriegebiet wird es dann aber keine Zuwanderung junger Familien mehr geben, da der Vorteil vom” Leben auf dem Land” nämlich um die Wenigkeit von “auf dem Land” gekürzt worden ist und es rund um Göttingen sodann vielfältige attraktivere Alternativen gibt. Ebenso sollte der finanzielle Verlust vieler privater Grundstücksbesitzer nicht unerwähnt bleiben die durch eine zu erwartende massive Senkung der Grundstückspreise betroffen sind.
    Ein GVZ nutzt in der Tat nur einigen wenigen….na, und die werden wohl nicht in Lenglern leben.

  5. Ich bin sehr froh, dass sich jetzt gegen diese gigantische Landschaftszerstörung vor den Toren Lenglerns Widerstand regt. Seit Jahren kann man nun schon beobachten, wie sich der Ort Bovenden für Außenstehende zunehmend trostlos präsentiert. Während in der Umgebung relativ wahllos Industriehallen verteilt werden, ist entlang der ehemaligen B 3 eine öde, abschreckende Gewerbebrache entstanden. Man fragte sich bereits dort, wie man so verantwortungslos mit dem kostbaren Gut des unverbauten Bodens umgehen kann. Jetzt soll der Wahnsinn noch weiter getrieben werden, indem Flächen von viel größeren Ausmaßen endgültig versiegelt und für spätere Generationen unbrauchbar gemacht werden sollen. Angesichts der Klimaerwärmung und der gerade im letzten Sommer erlebten Hochwasserkatastrophe ist das eine verantwortungslose rückwärtsgewandte Politik.

  6. Ich wohne zwar nicht in lenglern, sondern in einem dorf, etwas entfernt…aber finde diese idee auch hoch empörend und eine zumutung! Sie ist wieder mal ein paradebeispiel dafür, wie die politik gegen und nicht für den bürger arbeitet! Still und leise wird das alles ausgeheckt…die, die das alles betrifft, die damit leben müssen, werden vor vollendete tatsachen gestellt.Das ist ungeheuerlich und sehr traurig!..Es gibt in der umgebung genügend noch nicht voll ausgelastete industriegebiete, die für so ein projekt genutzt werden könnten und die nicht an so einer sensiblen stelle liegen! Die straße bei lenglern ist wie ein nadelöhr für alle umliegenden dörfer richtung adelebsen und hardegsen.Wer in göttingen arbeitet oder zur schule geht etc., muß da lang! So ein projekt würde ökologisch nicht vertretbare umwege provozieren! Die in der umgebung lebenden Menschen, verbrauchen wesentlich mehr treibstoff und auch zeit um ihre fahrten zu bewältigen!Das zeugt mal wieder von einem sehr beschränktem und nur dem nach profit für wenige ausgerichtetem Denken!

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